Thomas Cooley

Der amerikanische Tenor Thomas Cooley konnte sich rasch zu beiden
Seiten des Atlantiks als vielseitiger, ausdrucksstarker, virtuoser
Meister seines Fachs etablieren. In seinem Repertoire, das von Händel
und Bach bis zu Penderecki und Glass reicht, vermag er mit großem
Respekt vor dem Text seine jeweiligen Geschichten wiederzugeben.
Die
Spielzeit 2009–2010 setzte mit dem Münchner Motettenchor und Beethovens
9. Symphonie sowie Mendelssohns „Erster Walpurgisnacht“ ein, und in
Basel mit Brittens „War Requiem“. Es folgte ein Solokonzert mit
Werken von Monteverdi und Schütz in Berkeley und ein großartiger
Auftritt als Acis in seiner ersten Interpretation von Händels „Acis and
Galatea“.
Thomas Cooley widmet sich ebenso gern dem Liedrepertoire. Zu
den Höhepunkten in jüngster Zeit zählen Brittens „Winter Words“ und
„Still Falls the Rain“ in Aldeburgh.

