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Neue Horizonte: die Festspiele 2022

Augenblicke für die Ohren

Horizonte sind und bleiben Sehnsuchtsorte, die wir mit unseren Hoffnungen und Erwartungen aufladen. Die Jungfernfahrt der Festspiele unter neuer Künstlerischer Leitung stand daher ganz im Zeichen der Entdeckerfreude, der Lust des Aufbruchs, des Wunsches, unsere eigenen Horizonte zu erweitern. Horizonte wissen andererseits um den sicheren Hafen, von dem aus sie betrachtet werden. Von Traditionen, die nie über Bord gehen, weil sie Sicherheit bieten. Entsprechend fühlten wir uns verpflichtet, Neues mit Bewährtem zu verbinden. Zu guter Letzt stehen Horizonte schlicht und (sehr) ergreifend für Momente überwältigender Schönheit. Sie können uns überall und unvermittelt treffen – zum Beispiel in einem Konzert. Neue Horizonte, die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2022, waren reich an derlei „Augenblicken für die Ohren“. Wir laden Sie herzlich ein, sie (wieder oder neu) zu entdecken!

Das Programm

Mit Good morning, George!, den Lunchkonzerten und Café George trugen wir Händels Musik erstmals in die gesamte Stadt und brachten sie an ungewohnten Orten zum Erklingen. Unsere göttingen händel competition statteten wir mit einem neuen Sonderpreis für innovative Konzertprogramme aus, der auf neue Konzertorte in der Region zugeschnitten ist. Als Mitglied des europäischen Förderprogramms EEEmerging+ schauten wir in die Zukunft, indem wir die in das Förderprogramm aufgenommenen Ensembles in Göttingen und Südniedersachsen präsentierten.

Im Gepäck hatten wir dabei natürlich auch das, was die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen seit jeher auszeichnet: hochkarätige Konzerte, herausragende Künstlerinnen und Künstler wie Julia Lezhneva, Václav Luks und das NDR Vokalensemble, Wissenschaft und Praxis im Dialog, dramatische Werke und kleinere Formen sowie vor allem einen: Georg Friedrich Händel und seine Musik. 100 Jahre nach der Premiere des Giulio Cesare bei den Göttinger Händel-Festspielen wurde die Oper in einer Koproduktion mit der Nederlandse Reisopera unter der Regie und Künstlerischen Leitung von George Petrou vorgestellt.