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09. – 19. September 2021

PRESSEMITTEILUNG

Göttinger Händel-Gesellschaft e. V. feiert 90. Geburtstag

– Presseinformation – Göttingen, 9. März 2021

Die Göttinger Händel-Gesellschaft e. V. hat Grund zum Feiern: Am 12. März 2021 jährt sich ihr 90- jähriges Bestehen.

Die Gesellschaft wurde 1931 gegründet und hat sich seitdem auf die Fahne geschrieben, das musikalische Erbe des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel zu pflegen. Bis zur Gründung der Festspiel-GmbH im Herbst 2007 lag die Organisation und Durchführung der Festspiele in der Verantwortung der Göttinger Händel-Gesellschaft. Seit 2013 ist Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Vorsitzender des Vorstands der Göttinger Händel-Gesellschaft e. V. Er ist Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck sowie Moderator diverser ARD-Rundfunkanstalten. Stellvertretende Vorsitzende ist seit 2016 die Betriebswirtin und Kreistagsabgeordnete Sigrid Jacobi. Prof. Dr. Wolfgang Sandberger beschreibt die Arbeit folgendermaßen: „Als Hauptgesellschafter der Festspiele engagieren wir uns auf vielfältige Weise für die weit über Göttingen und die Region ausstrahlenden Festspiele und versuchen, Impulse zu geben - nicht zuletzt durch die wissenschaftliche Reihe der ‚Göttinger Händel-Beiträge‘“. Aus wenigen Unterstützer*innen in der Gründerzeit ist die Gesellschaft seither stetig gewachsen und hat derzeit rund 900 Mitglieder. Diese unterstützen mit großer Leidenschaft und Freude das Festival, das jedes Jahr renommierte Künstler*innen aus der ganzen Welt sowie internationales Publikum in die Universitätsstadt Göttingen lockt.

Die Göttinger Händel-Gesellschaft e. V. ist Hauptgesellschafter der Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH. Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen wurden 1920 gegründet und fanden zunächst in Trägerschaft des Göttinger Universitätsbundes statt. Prägende Persönlichkeit der Gründungsjahre der Händel-Gesellschaft war Walter Meyerhoff, der den Vorsitz von 1931 bis 1976 bekleidete. Er verhinderte u. a. die Gleichschaltung der Göttinger Händel-Gesellschaft e. V., wurde rückblickend aber auch für den Ausschluss jüdischer Mitglieder und eine politische Besetzung einzelner Vorstandsposten kritisiert.
Das Ziel der Gesellschaft ist es auch im 90. Jahr ihres Bestehens, die Festspiele in ganz besonderer Weise zu unterstützen, materiell wie ideell. Heute fördert die Gesellschaft, neben hochkarätigen Veranstaltungen, mit dem Wettbewerb „göttingen händel competiton“ sowie durch Projekte mit Kindern und Jugendlichen den musikalischen Nachwuchs und außerdem das vielfältige Rahmenprogramm.

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