Stadtführung
Und ewig lockt das Weib – Zwischen Hingabe und Entsagung
Sonderführung Händel-Festspiele 2026 mit Dr. Gudrun Keindorf
Ob die „Dame Luzifer“ oder die „Hexe vom Hainberg“ – Frauen mit erotischer Ausstrahlung, die sich der Verlockung hingeben, waren jahrhundertelang vor allem eins: Störerinnen im städtischen bzw. universitären Sozialgefüge. Auf der Führung „Und ewig lockt das Weib“ begegnen Sie einigen sehr unkonventionellen Damen aus den Zeiten von Joachim bis Strawinsky und entdecken, was den Reiz einer „Ménage à trois“ ausmacht.
Männer werden im Laufe der Stadtgeschichte von mehr verlockt als den Reizen einer „Femme fatale“. Treffen Sie machtverliebte mittelalterliche Ratsherren, Reformatoren mit politischen Heilsversprechen, einen trunksüchtigen Söldnerführer aus der Zeit des 30-jährigen Krieges und Professoren, für die Bücher scheinbar verlockender sind als die Damenwelt. Unabhängig vom biologischen Geschlecht müssen sie alle tagtäglich moralische Entscheidungen treffen und finden sehr unterschiedliche Wege, mit den Verlockungen umzugehen.

