To Melt a Stony Heart
Laurence Cummings und Rachel Brown
In der griechischen Mythologie wird der Musik am Beispiel des Sängers Orpheus eine geradezu göttliche Kraft zugeschrieben. Egal ob Mensch, Tier oder Gottheit, Orpheus‘ Schöngesang vermag die Gemüter zu bezaubern, Herzen und sogar Steine zu erweichen. Wie die menschliche Stimme verfügt auch die Flöte über Sensibilität und Wendigkeit, die es ihr erlauben, tiefste Empfindung nach außen zu kehren und in ätherischen Klang zu gießen, der an die Seele rührt.
Der britische Dirigent und Cembalist Laurence Cummings hat die Internationalen Händel-Festspiele eine Dekade lang bis 2021 geprägt. Nun kehrt er zurück nach Göttingen, gemeinsam mit der Barockflötistin Rachel Brown, und bringt Herzensmusik vom Frühbarock bis zur Vorklassik zum Erklingen – musizierend, deklamierend, singend –, um einem Orpheus gleich Herzen zu fesseln und vielleicht sogar Steine dahinschmelzen zu lassen.
Rachel Brown: Song before Sunrise für Flöte solo
Louis Couperin: Prélude non mesuré D-Dur
Jacques Hotteterre: Prélude D-Dur aus L’art de préluder | Sarabande „Le Départ“ aus Suite e-Moll
Jean Baptiste Lully: Dans ces deserts paisibles aus La grotte de Versailles (LWV 39)
François Couperin: Le Rossignol en Amour für Cembalo solo
Jean-Féry Rebel: Les Éléments
Jean-Baptiste de Bousset: Pourquoi doux rossignol Arr. Jacques Hotteterre
Johann Sebastian Bach: Sonate e-Moll (BWV 1034)
André Campra: Les flots sentent la puissance aus Arion
Georg Friedrich Händel: Sinfonia – Cara sposa aus Rinaldo (HWV 7) | Sonate h-Moll (HWV 367b) für Flöte und Basso continuo | Minuet – Un momento di contento – Tornami a vagheggiar aus Alcina (HWV 34) | Ah mio cor – Verdi prati aus Alcina (HWV 34)
Johann Adolph Hasse: Sonate XI d-Moll
Christoph Willibald Gluck: Ballet des Ombres heureuses aus Orphée et Eurydice
Michel Corrette: Les Étoiles für Cembalo solo
Antonio Vivaldi: Sol da te aus Orlando furioso (RV 819)
Rachel Brown Flöte, Blockflöte
Laurence Cummings Cembalo und Gesang



