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Kurzinfo

Symposium

„Gehorcht mir, sanfte Saiten, und helft mein Leid bestreiten“ − Musik und Melancholie in Händels Aufklärung

Die Vorstellung, dass dem Schöpferischen in der lähmenden Melancholie eine gefahrvolle Gegenseite gegenüberstand, hatte ihre Wurzeln in der Antike und war seit dem 16. Jahrhundert breit diskutiert worden, auch im Blick auf die Musik. Immer jedoch galt diese ‚Gegenseite‘ der Melancholie als Defekt, der erst im Jahrhundert der Aufklärung als das eigentliche Kernstück der kreativen Disposition anerkannt wurde, mit König David als Kronzeugen. Der mit Genie Begabte verfügte in der Vereinigung von schöpferischer Kraft und lähmender Schwermut, von entgrenzter Ungeduld und stolzer Untätigkeit über die entscheidende Voraussetzung tätigen Schaffens. Im Symposium soll der Verbindung von Melancholie und Musik im Blick auf Händel ausführlicher nachgegangen werden.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Laurenz Lütteken (Zürich) und Prof. Dr. Wolfgang Sandberger (Lübeck)

Die Vorträge des Symposiums werden im Rahmen der Göttinger Händel-Beiträge veröffentlicht.

Die Spielstätte ist barrierefrei. Nähere Informationen zur Barrierefreiheit der Spielstätte finden Sie in der Übersicht.

      

Programm

Symposium

„Gehorcht mir, sanfte Saiten, und helft mein Leid bestreiten“ − Musik und Melancholie in Händels Aufklärung

9.00 Uhr
Einführung
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Lübeck

9.15 – 10.00 Uhr
„Hail, divinest melancholy“: Musik und ihr Verhältnis zur Melancholie
Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann, Frankfurt am Main

10.00 – 10.45 Uhr
David vor Saul: Zur Bedeutung der Szene bei Händel und seinen Zeitgenossen
Prof. Dr. Dominik Höink, Essen

10.45 Uhr
Kaffeepause

11.15 – 12.00 Uhr
Saiten und Seelen: Literarisch-anthropologische Harmonielehren zur Zeit Händels
Prof. Dr. Alexander Košenina, Hannover

12.00 – 12.45 Uhr
Händel als neuer Orpheus. Anmerkungen zur Musikikonographie des 18. Jahrhunderts
Prof. Dr. Michael Thimann, Göttingen

12.45 – 13.30 Uhr
Gespräch mit Live-Musik: Tune all your harps!
Margret Köll, Harfe, im Gespräch mit Prof. Dr. Laurenz Lütteken, Zürich

13.30 Uhr
Ende des Symposiums

Samstag
18 . Mai
9.00 Uhr
Alte Mensa, Adam-von-Trott-Saal
Dauer ca. 4,5 Std.

Eintritt frei

Künstler

Prof. Dr. Laurenz Lütteken    

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger        

Prof. Dr. Dominik Höink

Prof. Dr. Alexander Košenina

Prof. Dr. Michael Thimann

Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann

Margret Köll Harfe

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