St. Jacobi-Schlosskirche, Osterode
Schon im 12. Jahrhundert befand sich im Bereich der heutigen Kirche eine Kapelle, in deren Nähe sich der älteste Markt von Osterode befunden haben mag. Seit 1233 lässt sich hier ein Nonnenkloster nachweisen, das nach der Regel der Zisterzienser lebte.
Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Kloster aufgehoben und von Herzog Ernst III. zum Schloss Osterode umgebaut. Später residierten hier nur noch der landesherrliche Amtmann sowie ein Obergericht bzw. das Amtsgericht, das noch heute den Südflügel des Schlosses nutzt.
In den Jahren 1751/1752 wurde die Schlosskirche grundlegend umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt.
Im Inneren sind eine Moses-Figur aus dem 16. Jahrhundert, ein aus dem 12. Jahrhundert stammender Taufstein, mehrere Epitaphe sowie der im 17. Jahrhundert unter Verwendung älterer Altarflügel neuerrichtete Altar besonders sehenswert.
