Giovanni Boccaccio: Dichter in schwarzen Zeiten
Göttinger Literaturherbst
Als Wegbereiter der Renaissance ist er bekannt, durch den Decameron mit seinen freizügigen erotischen Geschichten weltberühmt. Giovanni Boccaccios Leben (1313-1375) war ein spannendes: Pandemie, Klimawandel, Bankenkrise und der politische Umschwung zur Oligarchie – er war der Seismograph all dieser Erschütterungen seiner Zeit. Literaturwissenschaftlerin und Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen Franziska Meier zeigt Boccaccio in ihrer Biographie Dichter in schwarzen Zeiten (C.H. Beck 2025) als unruhigen Zeitgenossen am Beginn der Neuzeit und spricht darüber mit Jonas Maatsch, Generalsekretär der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Das niederländische Vokalensemble Tempera Mente sorgt für die zeitlich passende Livemusikerfahrung.
Eine Veranstaltung des Göttinger Literaturherbst
Franziska Meier, Literaturwissenschaftlerin
Jonas Maatsch, Generalsekretär der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
