Ernst Schießl
Ernst Schießl ist freischaffender Lichtdesigner. Er entdeckte Ende der 1980er-Jahre in der Theaterszene Nürnbergs, am Theater Pfütze und der Tafelhalle seine Leidenschaft für Licht.
1996 wurde er Beleuchtungsmeister an der Oper Nürnberg, bevor er im Jahr 2000 an das Staatstheater Mainz wechselte, wo er ab 2002 die Beleuchtungsabteilung am Großen Haus leitete. In dieser Zeit gestaltete er Designs für Ballette von Philipp Egli, Nils Christe oder Martin Schläpfer und leuchtete für die Oper u.a. mit Georges Delnon, Ariela Siegert, Sandra Leupold, Peer Boysen, Jürgen Bosse, Tatjana Gürbaca, Vera Nemirova und Jens Daniel Herzog.
Sein weiterer beruflicher Weg führte ihn ans Theater Erlangen als Technischer Leiter und Leiter der Beleuchtung. 2012 bis 2017 leitete er die Beleuchtungsabteilung des Schauspiel Nürnberg. Hier entwarf er Lichtkonzepte für Schauspiel- und Ballettproduktionen und arbeitete mit kreativen Teams wie Hawemann/Gutjahr, Khodadadian/Mittler sowie Schmidt-Rahmer/Reuther und mit Choreografen wie Caetano Soto, Jeroen Verbruggen und Jiří Bubeníček zusammen
Als freischaffender Lichtdesigner arbeitete Ernst Schießl an den Festivals Bad Hersfeld und der Luisenburg, am Theater Gießen, Fürth, Osnabrück, Hof und Trier sowie an den Staatstheatern Mainz, Karlsruhe, Kassel und Augsburg, dem Theater Hagen, Oper Graz, Maxim Gorki Theater und Deutsche Oper in Berlin, den Vereinigten Bühnen Bozen, Introdans Arnheim, sowie für die Nationalballette Irland und Portugal.
