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La Mandorle

Clotilde Sors Violine
Camille Sors Cello
Elodie Brzustowski Theorbe
Victoire Delnatte Oboe

Bekannt für seine ansteckende Freude und seine Kreativität, ist das Ensemble La Mandorle Preisträger des Ersten Preises sowie des Publikumspreises der göttingen händel competition (ghc) im Mai 2025. Seit 2024 wird es zudem vom Programm Sustainable-EEEMERGING begleitet, das sich an junge, aufstrebende Ensembles der europäischen Musikszene richtet.

La Mandorle (italienisch „Mandorla“: Mandel) ist in erster Linie eine Familienangelegenheit, bestehend aus Schwestern und verwandten Seelen, die den Kern des Ensembles bilden. Gestärkt durch diese festen Bindungen und von Natur aus neugierig und unternehmungslustig, bemühen sich die Musikerinnen, die Barockmusik ihrem Publikum näherzubringen und die Erforschung von Repertoire zu fördern, mit einer besonderen Vorliebe für die französischen Schätze des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die Mandel ist zugleich die Form der Theorbe, des zentralen Instruments einer sensiblen und reduzierten Basso-continuo-Besetzung, die die ganze Feinheit und Einzigartigkeit der warmen Klangfarben von Violine und Oboe hörbar macht – der Oboe als „beredtem Instrument mit durchdringendem Timbre und großer expressiver Geschmeidigkeit“ (Johann Mattheson). Diese Besetzung ermöglicht zudem eine große Mobilität, vom Klassenzimmer bis ans Krankenbett. So hat das Ensemble bereits verschiedene Vermittlungsprojekte durchgeführt, insbesondere mit jungen Menschen (Krankenhaus Trousseau, Fondation St Jean, Hop we care …).

Das Ensemble La Mandorle hat rund fünfzig Konzerte in ganz Frankreich und Europa gegeben (Händel Festspiele, Festival d’Ambronay, Festival Embaroquement immédiat, Festival de Ternay, Festival des Monts d’Arrée, Tourneen in der Bretagne, der Normandie, im Elsass, in der Île-de-France und im Département Isère …)

Das Ensemble erhielt Stipendien des Fond Nguyen Thien Dao, der Fondation Société Générale, des CROUS Paris (Culture-Actions) sowie der Hochschule für Künste am Oberrhein (Haute École des Arts du Rhin), insbesondere zur Unterstützung seines kommenden Projekts eines engagierten Familienmusiktheaters rund um die Töchter Ludwigs XV.