Lena Sutor-Wernich
Die Altistin Lena Sutor-Wernich verbindet in ihrem Werdegang die Vielfalt künstlerischen Schaffens mit der Leidenschaft für das barocke Fach. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Angela Nick. Wertvolle Impulse erhielt sie außerdem durch Meisterkurse und private Studien u.a. bei Elisabeth Glauser, Petra Lang, Ann Hallenberg, Sonia Prina, René Jacobs, Kurt Widmer u.a..
Bei den Händelfestspielen Göttingen war sie 2025 als Solomon in Händels gleichnamigem Oratorium und 2023 als Lichas in Hercules zu erleben.
In den Jahren 2011-2021 wirkte sie bei der Gesamtaufführung des Vokalwerkes J.S. Bachs an der Stiftskirche Stuttgart unter Kay Johannsen mit. Hochgelobt wurde sie für ihre musikalische wie szenische Intensität und Präzision beispielsweise in Inszenierungen von Händels Lucrezia und Alcina sowie Glucks Orphée et Eurydice am Staatstheater Darmstadt.
Seit der Spielzeit 2019/20 ist Sutor-Wernich als Solistin am Staatstheater Darmstadt engagiert, wo sie neben den oben genannten Rollen u.a. Angelina (La Cenerentola), Hänsel (Hänsel und Gretel), Dulcinée (Don Quichotte) und Mahlers Lied von der Erde sang. Seit 2014 ist sie zudem als freiberufliche Konzert- und Opernsängerin im In- und Ausland tätig.
Lena Sutor-Wernich realisiert immer wieder eigene künstlerische Projekte. Das von ihr mitkonzipierte und -komponierte Musiktheaterprojekt Das denkende Herz nach den Tagebüchern der holländischen Jüdin Etty Hillesum wurde u.a. in Berlin, Zürich und Luxemburg gezeigt.
